„Die Zukunft gehört denen, die etwas tun“


Im Rahmen der #FemaleForward-Kampagne sprachen wir mit Bettina Stark-Watzinger, Mitglied des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Sie ist seit 2005 Mitglied der FDP, seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages und Mutter von zwei Töchtern. Politikerin und Zweifach-Mutter. Kein Problem? Politikerin und Mutter zu sein ist kein Problem, denn meine Familie ist das Beste, was mir je passiert ist. Wenn ein Tag „suboptimal“ gelaufen ist, gibt sie wieder Kraft. Ärgern die Kontrahenten, steht sie immer auf der „richtigen Seite“. Politikerin und Mutter zu sein ist ein Problem, denn das schlechte Gewissen ist immer da. Warum sollten viel mehr Frauen in die Politik gehen? Frauen sollten in die Politik gehen, weil es eine ganz klare Win-win-Situation ist. Politik gestaltet das Umfeld, in dem wir leben. Das muss auch weibliche Züge tragen. Wir tun es also für uns. Als Staatsfrau gedacht ist das Engagement von Frauen ein Baustein für eine bessere Politik. Eine vielfältige Unternehmenskultur mit einer starken Repräsentanz von Frauen führt zu mehr Innovation und Unternehmenserfolg. Was für Unternehmen gilt, kann man auf die Politik übertragen. Und ganz nebenbei: Spaß macht es auch! Wie wichtig ist gute Bildung in der heutigen Zeit? Bildung war und wird immer wichtig sein. Menschen, die sich sicher fühlen, die die rasanten Veränderungen durch die Globalisierung und Digitalisierung besser verstehen, werden optimistisch in die Zukunft schauen. Bildung macht stark. Und nur wer stark ist, ist frei. Frei, eigene Entscheidungen zu treffen und nicht nach Verboten zu rufen. Worüber wir allerdings nachdenken müssen ist, was gute Bildung ist. Unser Bildungssystem benötigt ein Update.

Publikation Female Founders:

Mehr Frauen für die Politik: