Theodor-Heuss-Akademie — Lernen. Trainieren. Gestalten.


"Lernen. Trainieren. Gestalten.“ Was in der Akademie als Anspruch für die Trainings formuliert wurde, findet immer mehr Fans. Mit dem Ergebnis, dass die Trainingsangebote in der Theodor-Heuss-Akademie 2019 ausgeweitet werden mussten. Als neues Angebot kamen die Seminare „Kommunal. Politisch. Kompetent.“ hinzu. Hier werden Module aus dem Trainingsangebot von Rhetorik bis Fundraising zu hochwertigen Einzelveranstaltungen für aktive Kommunalpolitiker/innen zusammengesetzt, jeweils in enger Abstimmung mit den Kundengruppen. 2019 begrüßte die Theodor-Heuss-Akademie rund 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland auf knapp 150 Veranstaltungen. Die Trainings der THA tragen dazu bei, im liberalen Umfeld eine Kultur der persönlichen Weiterbildung weiter zu befördern – denn weltbeste Bildung beginnt bei jedem selbst. Auch besondere Gäste lud die THA auf den #zauberberg ein – wie Dr. Mark Benecke, der auch als Kriminalbiologe im Fernsehen bekannt ist. Benecke überraschte mit einem Vortrag zum Einfluss von Erdnussbutter auf die Erdrotation. Unser Gast lieferte damit einen unkonventionellen Beitrag zur Frage, inwieweit in einer ökonomisierten Forschung die Freiheit verloren geht. Bei der Gelegenheit wurde auch die erste Folge des THA-Podcasts aufgenommen.

Neujahrsempfang:

Keine Frontalbeschallung, sondern mittendrin im Publikum: Otto Fricke, MdB, haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, gibt sich gerne selbst als Mann der Zahlen, weiß aber auch menschlich zu überzeugen. Beim Neujahrsempfang in der Theodor-Heuss-Akademie ist es gute Tradition, einem politischen Gast die Gelegenheit zur pointierten Ausführung eines Schwerpunkts zu geben. Otto Fricke sprach dabei im Europawahljahr über sein Herzensthema Europa und zeigte mit seiner Rede im „Townhall-Meeting-Stil“, wie man das Publikum begeistert: indem man auf Menschen zugeht, ihnen zuhört, dabei aber auch immer einen klaren Standpunkt in der gesellschaftlichen Mitte hat. Otto Fricke hat damit direkt zu Beginn des Jahres in der Theodor-Heuss-Akademie ein Glanzlicht der politischen Analyse gesetzt.

Von Gummersbach um die Welt:

In Hongkong war es 22 Uhr, als der Stiftungsrepräsentant Armin Reinartz per Skype viele Tausend Kilometer in das VI. Transatlantische Forum von Theodor-Heuss- Akademie und Deutscher Atlantischer Gesellschaft in Gummersbach geschaltet wurde. Dort war es 15 Uhr. Zeitlich noch vor den Protesten für die eigene Autonomie, ging es thematisch um „Chinas Aufstieg zur Weltmacht und die Interessenlagen wichtiger ostasiatischer Nachbarn“. Armin Reinartz sprach nicht nur über Hongkong, sondern auch über Taiwan und erhellte damit einen besonderen Aspekt der Kernthematik der Tagung, nämlich der geostrategischen Rivalität zwischen den USA und China im 21. Jahrhundert.