#ClapForCrap — Initiative für Toleranz und eine offene Gesellschaft


#ClapForCrap — Initiative für Toleranz und eine offene Gesellschaft

Video mit Ben Salomo: So funktioniert #ClapforCrap:
Ben Salomo erinnerte an Deutschlands Verantwortung, gegen Antisemitismus und Rassismus zu kämpfen:

„Geh doch dahin zurück, wo Du herkommst“ – ein Satz, der leider immer noch zu hören ist. Ein Satz mit Sprengkraft. Er richtet sich oft gegen Menschen, die aus Bottrop, Berlin oder Bad Füssing kommen. Die aber vielleicht einen türkischen Namen haben. Oder deren Großeltern in einer anderen Ecke der Welt geboren sind. „In Deutschland wird immer öfter abfällig übereinander gesprochen. Herkunft, Religion, Sexualität oder Geschlecht sind oft Anlass für Diskriminierung. Der Rechtspopulismus beschleunigt diese Entwicklung“, sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Naumann- Stiftung für die Freiheit. Hier setzt unsere Toleranzkampagne #ClapforCrap an. Anknüpfend an die Toleranzkampagne „Haltung zeigen“ hat die Stiftung die Kampagne #ClapforCrap 2019 initiiert und dabei besonders die Generation Y im Blick. Es geht darum, junge Menschen zu sensibilisieren, zu aktivieren und ihnen Möglichkeiten an die Hand zu geben, um Intoleranz im Alltag zu begegnen – aber ohne den moralischen Zeigefinder. Mit der Kampagne werden junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren angesprochen.

Was ist #ClapforCrap?

Jede und jeder von uns kennt diese Situation: Mitten im Alltag begegnet uns plötzlich ein diskriminierender Spruch. Egal, ob zu Hause am Esstisch, in der U-Bahn oder beim Scrollen durch den Insta-Feed – oft wissen wir gar nicht, wie wir darauf reagieren sollen. Das richtige Argument fehlt, die Situation scheint unpassend oder wir sind einfach nur sprachlos. #ClapForCrap verurteilt jede Form der Diskriminierung, Ausgrenzung und Intoleranz – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder politischer Einstellung. Wir glauben daran, dass jede und jeder in unserer Gesellschaft ein freier Mensch ist. Wir glauben daran, dass jede und jeder ihren und seinen ganz eigenen Zugriff auf das Leben hat. Und wir glauben, dass wir diese Freiheit gegen alle verteidigen müssen, die dieses Menschenbild auch nur ansatzweise infrage stellen.

So funktioniert #ClapforCrap

Du hörst, wie jemand Crap, also menschenverachtende Aussagen verbreitet? Dann klatsche ironisch-langsam mit einem Slow Clap. Du liest Crap in einer Kommentarspalte im Netz? Dann nutze den Hashtag #ClapForCrap. Für Deine Instagram- Stories findest Du unter dem Suchbegriff „clapforcrap“ passende Sticker. Im Februar startete die Initiative in den sozialen Medien auf der Plattform Instagram. Zusätzlich kann man sich auf der Landingpage „clapforcrap.org“ weiter informieren: Auf dem „Blog against Crap“ teilen Influencer ihre Erfahrungen mit Alltagsdiskriminierung. Der „Crapguide“ bietet Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Crap. Außerdem erklären wir, welche wichtige Rolle der Art.1 des Grundgesetzes für eine offene Gesellschaft spielt.

Alles zum Thema #ClapforCrap auf unserer Fokusseite:
Hier geht es zu unserer Forsa-Umfrage — Diskriminierung und Ausgrenzung nehmen zu:
Es geht darum, jungen Menschen Möglichkeiten an die Hand zu geben, um Intoleranz im Alltag zu begegnen.

Ben Salomo erinnerte an Deutschlands Verantwortung, gegen Antisemitismus und Rassismus zu kämpfen

#ClapforCrap an Schulen

Im Rahmen unserer Toleranzinitiative haben wir das Schulprojekt zum Thema Antisemitismus mit dem Rapper Ben Salomo ins Leben gerufen. Warum ausgerechnet Schulen? „Jude“ ist 75 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus wieder zu einem Schimpfwort geworden, insbesondere auch auf Schulhöfen. „Antisemitische Weltanschauungen werden nicht nur im politischen Diskurs wieder gesellschaftsfähig, sondern sickern auch in Populär- und Jugendkultur ein. Es sind schon die Jüngsten, die der zunehmende Judenhass im Deutschrap erreicht“, sagt Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Die Stiftung will dieser Entwicklung entgegenwirken.

Publikationen #ClapforCrap Antisemitismus:

Es sind schon die Jüngsten, die der zunehmende Judenhass im Deutschrap erreicht. Wir möchten dieser Entwicklung entgegenwirken und unterstützen die Berliner Rapper-Ikone Ben Salomo in ihrem Engagement gegen Antisemitismus. Warum und wie – das findet sich auf unserem neuen Poster.

#ClapforCrap Kommunikationsratgeber

Rechte Aussagen nicht links liegen lassen

Die Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen oder rechtsradikalen Aussagen kann im direkten Gespräch schwierig sein. Neben einer gehörigen Portion Mut braucht es klare Argumente und eine gute Kommunikationsstrategie. Dafür haben wir einige Empfehlungen ausgearbeitet, wie man mit Leuten umgeht, die solche Positionen teilen und weiterverbreiten. Als Poster für Jugendliche und als Broschüre „Wie wehre ich mich gegen rechtsradikale Parolen“.

#ClapforCrap Poster Antisemitismus "Less Hate, less Trouble" und "Rechte Aussagen nicht links liegen lassen": und

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