/ Kämpferin für das freie Wort


Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat Frau Dr. h. c. Friede Springer den Freiheitspreis 2020 für ihren Einsatz für die Pressefreiheit sowie für die Förderung von Toleranz und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Deutschland verliehen. 

Mit dem Freiheitspreis würdigte die Stiftung Frau Dr. h. c. Friede Springer als Kämpferin für das freie Wort, für die Freiheit der Medien. Als visionäre Unternehmerin hat sie die nachhaltig erfolgreiche Entwicklung der Axel Springer SE zu einem internationalen, digitalen Medien- und Technologieunternehmen mit großem Mut ermöglicht. Als Stifterin engagiert sich Frau Dr. h. c. Friede Springer intensiv in der Förderung von Bildung, Wissenschaft, Kultur und Forschung sowie für die deutsch-jüdische Versöhnung und das Verhältnis zum Staat Israel. 

„Friede Springer ist eine Preisträgerin mit klarem Profil in einer Zeit der unklaren Verhältnisse. Sie steht nicht nur stellvertretend für das Engagement von Axel Springer im Bereich der Pressefreiheit, sondern ist selbst Kämpferin für das freie Wort in einer freien Welt. Diesen Einsatz, diese Standfestigkeit und diesen Mut braucht es, um auch künftig nicht nur die Freiheit der Presse, sondern die Freiheit aller Menschen zu verteidigen“, begründete der Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung, Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué, die Entscheidung der Jury im Rahmen der Preisverleihung in der Frankfurter Paulskirche.

In seiner Laudatio hob Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, den freiheitlichen Kompass Friede Springers hervor: „Niemals Toleranz für die Intoleranz. Niemals Diskriminierung. Niemals Ausgrenzung. Sei es wegen sexueller Orientierung, wegen Hautfarbe, Nationalität oder Religion.“

/  Auszug aus der Dankesrede:

„Ich habe den Freiheitsgedanken stets gelebt, genossen und durchgesetzt, und wenn möglich, mache ich dies auch weiterhin. In unserem Verlag gilt Freiheit als ein wichtiger Wert. Wir haben dies in unseren Essentials, in unseren Grundsätzen, formuliert. Sie sind ein Teil der Satzung unseres Verlagshauses und ein Teil der Verträge unserer Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Die Essentials prägen unseren Verlag seit 1967. Damals waren es fast Selbstverständlichkeiten. Neben unzähligen Aufgaben waren das Eintreten für das freie Wort und das Bewahren und Stärken von Freiheit für Axel Springer immer das Wichtigste. Mit Disziplin und Ausdauer folge ich diesem Weg und sehe in der Freiheit auch immer die Verantwortung unseres Medienhauses für kluge, faire und wahre Berichterstattung. Die Verantwortung, unsere gesellschaftlichen Werte zu festigen und zu stärken und immer das Beste zu geben.“

Mit dem nicht dotierten Freiheitspreis zeichnet die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit seit 2006 alle zwei Jahre herausragende Persönlichkeiten aus, die entscheidende Impulse für die Entwicklung der liberalen Bürgergesellschaft geben und damit zur Festigung freiheitlicher Werte und Ziele in der Welt beitragen. Frühere Preisträgerinnen und Preisträger des Freiheitspreises sind z. B. Hans-Dietrich Genscher, Mario Vargas Llosa, Necla Kelek und Joachim Gauck.

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