/ Diversity in der Arbeitswelt

Friedrich-Naumann-Stiftung unterzeichnet Charta der Vielfalt

Zusätzlich zur Diversity-Konferenz 2020 setzte die Friedrich-Naumann-Stiftung ein Zeichen für Diversität und Toleranz am Arbeitsplatz. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt will die Friedrich-Naumann-Stiftung Toleranz und Vielfalt am Arbeitsplatz fördern. Ziel der Charta ist es, in Unternehmen und Institutionen aller Art ein Zeichen für mehr Vielfalt und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen. Damit soll eine Arbeitskultur gefördert werden, die frei von Vorurteilen ist und die gegenseitige Wertschätzung fördert. „Als liberale Stiftung stehen wir für individuelle Vielfalt und Entfaltung, Diversity Management in der Arbeitswelt fördert die Selbstbestimmung und Chancengleichheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist Ausdruck der gegenseitigen Wertschätzung. Toleranz, Freiheit und Diversität sind die Grundlage für jede erfolgreiche Unternehmenskultur. Wer sich diesen Grundsätzen verpflichtet, stärkt nicht nur die offene Gesellschaft, sondern steigert auch seine Chance auf unternehmerischen Erfolg erheblich“, erklärte Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué. Viele Menschen haben immer noch Angst davor, aufgrund ihrer sexuellen Identität diskriminiert zu werden. Hier müssen wir etwas tun, fordert Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. „Ein Zeichen der Wertschätzung für die Vielfalt zu setzen ist daher ein „menschlich-soziales, aber auch ein wirtschaftliches Gebot. Neben der Diskriminierung richtet sich die Charta der Vielfalt ebenso gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit.“